rotec GmbH Berlin

Lochbleche - Gitterroste - Doppelstabmatten - Wellengitter - Taubenabwehr - Zaunanlagen

Schnitte der HL Rohre

Die stirnseitigen Schnitte der Rohrabmessungen 42,4 - 48,3 - 60,3 und 80-40 wurden aus Qualitätsgründen beim Schnittvorgang und seinen Auswirkungen verändert.

Diese Rohrabmessungen haben einen Stanzschnitt. Der Stanzschnitt verformt die geometrische Form des Rohres an den beiden Stirnseiten. Dies wirkt sich auf ca. 15 mm in das Rohr hinein aus.

Diese rohen Enden sind der Lieferzustand als Halbzeug. Durch kaltsägen erhält man einen unbeeinflussten Querschnitt.

Die Längen der Rohre wurden in den Toleranzen so angepasst, daß je Seite ca. 20 mm zusätzlich zu unserer üblichen Toleranz berücksichtigt wurden. So ist eine Nutzlänge von 6010 mm trotz der Stanzverformungen möglich.

Die Quadratrohr- und Rechteckrohrprofile haben einen Kaltsägeschnitt. Das Vollprofil hat ebenso ein rohes Stanzende.

Schliff, Oberflächenbearbeitung

Die von uns gelieferten Oberflächen sind nach der Hausnorm “Oberflächen RC 3” erstellt. Wir liefern ausschließlich nach dieser Hausnorm in Verbindung mit den von uns bemusterten Oberflächen.

Am Edelstahlmarkt sind diverse Oberflächen normaler DIN Profile durch diverse Lohnbearbeitungsbetriebe erhältlich. Eine einheitliche DIN für optische Schliffe im Bauwesen ist leider nicht existent. Ein Gleichsetzen des optischen Eindrucks der von uns bearbeiteten Profile mit “handelsüblichen” Oberflächen sollte vermieden werden.

Unsere Profile sind im Naßschliffverfahren bearbeitet. Wir schleifen ausschließlich für “optisch/technische Zwecke” im Bauwesen. Einzigstes technisches Regelwerk nach welchen unsere Schliffe erstellt werden ist die o.g. Hausnorm welche Gegenstand eines Kaufvertrages über unsere Rohre wird.

Spannungen und Fittings

Durch die Umform- und Weiterbearbeitungsprozesse sind in den Rohren Spannungen vorhanden. Diese Spannungen wenn durch sägen freiwerden, verändern sich die Maße des Querschnittes und die Nutmaße. Dies ist eine physikalische Auswirkung die von uns nicht im Vorfeld bemessen werden kann, da es von diversen Faktoren des Vormaterials, der Herstelluns- und Weiterverarbeitunsprozesse abhängt.

Wir empfehlen deshalb auch den Einsatz von geeigneten Spannbeilagen beim sägen, damit die Querschnitte nicht durch spannen noch beeinträchtigt werden. Die von uns hergestellten Spann- und Sägehilfen sind auf das System abgestimmt.

Es ist durch den Verarbeitungsbetrieb eine Feinanpassung der Fittings in Bezug auf Steckbarkeit und Formanpassung vorzunehmen. Anspitzen, anfräsen, anschleifen, Fett und Gummihammer müssen bei Fittingsmontagen in die Werkstatt- und Montageplanung einbezogen werden. Die Funktionalität der Fittings hängt stark von der Weiterverarbeitung ab. Hierfür übernehmen wir keine Gewähr.